MÄNNER, IHR MÜSST BESSER SCHLAFEN!

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Schlafen müssen wir alle. Unser Schlaf ist kostbar und guter Schlaf ist seltener als uns lieb sein kann. Und doch schenken wir unserer nächtlichen Hauptbeschäftigung nicht so viel Beachtung wie sie vielleicht vertragen könnte. Was alles mit einem guten und dementsprechend auch mit einem schlechten Schlaf einhergehen kann, wollen wir hier aufzeigen und dir natürlich auch einige Vorschläge für eine geruhsame Nacht anbieten.

Neue Studien zeigen, dass beim Schlaf mehr auf Qualität als auf Quantität wertgelegt werden sollte. Bei durchschnittlichen 7 Stunden und 15 Minuten pro Tag muss die Dauer des Schlafes nicht mehr erhöht werden. Vielmehr müssen wir uns fragen, wie wir in dieser Zeit besser schlafen können um ausgeruht in den nächsten Tag zu starten.

Bei einem Viertel der Deutschen treten Schlafstörungen auf. Das Problem tritt bei Männern und Frauen gleichermaßen auf. Ein großer Problemtreiber ist unsere Art wie wir leben, denn jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Schlaf. Da unser Alltag komplett durchstrukturiert ist und sich meist in 8-Stunden-Drittel aufteilt, bleibt den Langschläfern unter uns nur die Flucht ins Wochenende oder die Verknappung von Freizeit oder Arbeitszeit. Wenigschläfer haben hier klar einen Vorteil, wenn sie es schaffen in der Zeit einen erholsamen Schlaf zu erreichen.

Was kann man tun um eine verbesserte Schlafqualität zu erreichen?

Methoden um besser zu schlafen lassen sich in zwei Bereiche aufteilen. Einmal können wir die Gegebenheiten beeinflussen. Das heißt den Ort und die Umgebungsbedingungen können wir so beeinflussen, dass qualitativ besserer Schlaf leichter möglich wird.

Der andere Bereich betrifft unser Verhalten, das sich direkt auf den Schlaf auswirkt. Denn nicht nur die Art und Weise wie wir schlafen, sonder schon der Weg dorthin beeinflusst das Ergebnis maßgeblich.

Wie sollte die optimale Schlafumgebung sein?

Sie sollte in erster Linie dunkel sein, still und maximal 18 Grad Raumtemperatur aufweisen. Das Schlafzimmer sollte also dort sein, wo es am ruhigsten ist, also nicht mit den Fenstern in Richtung zur belebten Straße. Gleichzeitig sollte der Raum kühl sein. Wenn es zu warm wird, ist Schlafen in einem heißen Raum eine echte Kraftanstrengung. Nicht zu unterschätzen ist die Helligkeit im Schlafzimmer. Dunkelheit braucht unser Körper um zu verstehen, dass er in den Ruhe- und Schlafmodus überwechseln soll.

Künstliches Licht hält ihn massiv davon ab. Das kann der laufende Fernseher sein oder die Straßenlaterne, die durchs Fenster scheint. Auch der ständige Blick auf das leuchtende Smartphone-Display wirkt sich auf unseren Schlaf aus. Fenster im Schlafzimmer, insbesondere Dachfenster lassen sich mit einfachen Verdunkelungsrollos (hier Velux-Shop) so einrichten, dass man in einem wirklich dunklen Raum schlafen kann. Natürlich sollte die Schlafunterlage bequem sein. Eine gute Matratze (hier amazon) ist hierbei das A und O.

Wer befürchtet morgens im Dunkel zu liegen und nicht in Gang zu kommen, kann sich einen Tageslichtwecker besorgen um sanft von Licht und Geräuschen geweckt zu werden. Ich selbst verwende besonders in der Winterzeit einen Tageslichtwecker um sanft aufzuwachen.

Welches Verhalten fördert die Schlafqualität?

Auf den Ort und die Gegebenheiten können wir nicht immer Einfluss nehmen. Durch unser eigenes Verhalten lässt sich dies aber zum Positiven beeinflussen. Wir konzentrieren uns hier auf 7 Regeln, die allesamt leicht einzuhalten sind.

  • Nicht zu spät essen
  • Schlafrituale schaffen (z.B. Lesen, ruhige Musik hören, ein Glas Milch usw.)
  • möglichst immer zur gleichen Zeit aufstehen ( ja, auch am Wochenende)
  • möglichst immer zu ähnlichen Zeiten schlafen gehen
  • Regelmäßiger Sport unter der Woche – allerdings nicht kurz vorm Schlafengehen
  • Keine Zigaretten oder Tabletten vorm Zubettgehen
  • Den Schlaf nicht durch externe Quellen unterbrechen lassen, (z.B. Handy)

Daran kann man sich doch gewöhnen…

Dass man sich an externe Einflüsse gewöhnen kann, die einem dem Schlaf rauben, ist ein Irrglaube. Unser Körper kommt damit zurecht, doch das ist meilenweit von einer Gewöhnung entfernt. Körperliche Folgen, die sich durch Lärm in der Nacht oder zu hellem Licht einstellen, tun dies auch, wenn wir vermeintlich der Meinung sind, dass sich unser Körper daran gewöhnt hat.

Eine schlechte Nacht kann man übrigens mit einem guten Mittagsschlaf wieder ausgleichen. Er reicht aus um für die verbleibenden Anstrengungen des Tages fit und ausgeruht zu sein. Allerdings stoßen Argumente für einen Mittagsschlaf beim chef meist auf taube Ohren.

sp

Titelbild: © YakobchukOlena / Fotolia.com

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