ZU HAUSE TRAINIEREN ODER LIEBER INS STUDIO?

Hanteln-und-Sportschuhe

Der Mann, der sich fit halten will, stellt sich irgendwann diese Frage. Sie ist auch berechtigt und kann den Alltag und die Fitness entscheidend verändern. Die Frage: Lieber im Fitnessstudio oder  zu Hause trainieren? Wo trainiert es sich besser? Oder anders gefragt, welcher Typ kann wo besser trainieren? Wir wollen dir hier einmal die Pro- und Kontra-Argumente für das Heimtraining aufzeigen. Entscheiden wirst du nach dem Lesen dieses Beitrags zwar immer noch selbst müssen, doch kannst du dann deine Entscheidung auf gute Grundlagen stützen.

Zu Hause trainieren kann man mit den vielen Fitnessangeboten, die via App, oder Internet ins Haus kommen, sehr gut. Viel Platz braucht man nicht und schlechtes Wetter zählt so definitiv nicht mehr als Ausrede, warum man keinen Sport gemacht hat. Doch der moderne Mann kommt mit Bauch-Beine-Po und Yoga nicht weit. Er braucht die Herausforderung um Kraft und Muskeln wachsen zu lassen. Muskelaufbau braucht schweres Gerät. Trainingsgeräte müssen her und dann wird auch entsprechend Platz benötigt. Bewohner einer kuscheligen Zwei-Zimmer-Wohnung werden sich die Frage nach dem besseren Trainingsort nicht stellen müssen. Männliche Bewohner wohlgemerkt. Die Wahl wird wohl selten auf die eigene Wohnung fallen. Frauen schaffen ein Zwei Stunden Workout auf einer Yogamatte durchzuführen und haben somit Platz in der kleinsten Hütte. Wir aber nicht! Ein Haus mit Garage oder anderweitig viel Platz ist sehr hilfreich um den eigenen Trainingsplan zu Hause umsetzen zu können.

Die Vorteile zu Hause zu trainieren

  • Man spart Geld! Wer bisher für die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio monatlich seinen Beitrag abdrücken musste, kann sich das mit einem Heim-Fitnessstudio sparen. Meist nutzt man im Fitnessstudio eh immer die gleichen Dingen und Angebote. Für alle anderen, wie z.B. Pilates, Yoga, Sauna, usw. muss man ebenfalls zahlen, auch wenn man das Angebot gar nicht nutzt. Der Betreiber wird die Kosten dennoch immer auf alle Mitglieder umlegen.
  • Dein Gerät, deine Zeit! Im Fitnessstudio kann es mitunter auch mal ganz schön voll sein. Schnell noch die eine Übung an diesem ganz bestimmten Gerät kann dann schon mal etwas dauern. Andersherum kann es auch sein, dass man dich mit starrendem Blick am liebsten sofort von dem Gerät wegjagen möchte, weil der Nächste schon ganz dringend damit trainieren will. Zu Hause kannst du so lange und so oft trainieren wie du es willst. Das Workout vom Trainingsplan muss nie wieder abgebrochen werden.
  • Lass alles raus! In den eigenen vier Wänden oder in der daran angeschlossenen Garage musst du nicht auf andere Leute achten. Du legst gern mal mehr drauf, um zu testen was du wirklich schaffst? Schreie und stöhne dich zu neuen Bestwerten im Training. In einem Fitnessstudio wäre das fast undenkbar. Dabei kannst du natürlich auch tragen was du willst. Das Lieblings-Shirt mit den vielen Löchern muss beim Trainieren immer mit dabei sein? Daheim ebenfalls kein Problem. Genauso gut kannst du zu Hause auch nackt trainieren. Ganz wie du willst. Muskelaufbau ist keine Frage der Mode.
  • Keine Fahrzeit! Steh auf, wanke noch vor dem Frühstück in dein eigenes Heim-Fitnesscenter und leg dich erstmal richtig ins Zeug. Den Trainingsplan kannst du umsetzen, wann du es für richtig hältst. Keine lästige Fahrt mehr bei miserablem Wetter und auch kein lästiges Umziehen mehr, wenn du es nicht willst. (Siehe dazu Punkt 3 dieser Liste)
  • Frischluft! Im Fitnessstudio ist die Luft meist wenig erheiternd. Klar, wenn mehrere hundert Menschen über den Tag verteilt rackern und ackern und schwitzen. Du hast dein Studio in der Garage? mach die Tür auf, wenn du willst, oder schmeiß die Heizung an. Lass sie aus, wenn du es knackig frisch magst. Den Mief aus dem Studio brauchst du dir daheim nicht geben.
  • Immer geöffnet! Sonntags geschlossen? Nicht mit dir. Im eigenen Fitnessstudio gibt es keine Schließzeiten. Es wartet sogar nur auf dich. Das Workout muss nie wieder aufgeschoben werden. Dein Bizeps wird es dir danken.

Wie das so mit allem auf der Welt ist, gibt es nicht nur Vorteile. Auch die Nachteile zu Hause zu trainieren muss man kennen.

Die Nachteile zu Hause zu trainieren

  • Begrenzte Ausstattung! Natürlich kannst du nicht mit der Ausrüstung eines ordentlichen Fitnessstudios konkurrieren. Du bist bei der Nutzung deines Heim-Fitnesscenters klar auf das angewiesen, was du dir angeschafft hast. Eine Langhantel und eine Flachbank sowie einige Gewichte sollten es mindestens sein. Du hast unglaublich viel Platz und auch Geld spielt keine Rolle für dich? dann ist dieser Nachteil für dich nicht relevant.
  • Begrenzter Platz! Fitnessgeräte für das persönliche Workout brauchen Platz. Ein eigener Raum oder eine große Ecke in der Garage sind sehr vorteilhaft. Männer, wenn Ihr eine Doppelgarage habt, ist das perfekt. Es sei denn die Frau hat auch ein Auto, dann ist da zwar immer noch genug Platz zum Trainieren, allerdings muss ein Auto dabei wohl draußen stehen. Mach dir keine Hoffnungen, es wird dein Auto sein.
  • Temperatur! Was bei frischer Luft noch ein klarer Vorteil für das heimische Fitnessstudio war, kann sich auch schnell in einen Nachteil bei der Temperatur entwickeln. Eine ungeheizte Garage ist im Winter nicht sonderlich gemütlich. Ein schlecht isolierter Dachboden ist im Sommer kaum nutzbar. Du kannst das aber auch als Herausforderung sehen um dein Herz-Kreislauf-System zusätzlich zu stärken. Ob das allerdings so gut zu deinem Trainingsplan passt?
  • Eigenverantwortung! Was kaputt geht oder gewartet werden muss, wirst du selbst in Ordnung bringen müssen. Der Hausmeister in dir wird das aber ebenfalls als Herausforderung sehen und annehmen.
  • Ablenkung! So schön es auch ist im eigenen Haus oder der angeschlossenen Garage trainieren zu können, so schwer kann es auch sein sich für das Training frei zu machen. Wenn man anwesend ist, wird man auch in Anspruch genommen. Sei es von Frau, Kind, Haustier oder allem gleichzeitig. Anstrengend wird es, wenn man während des Workouts mit dir reden will. So richtig ans Limit gehen und dabei zuhören bzw. auch noch was sagen klappt meist nur spärlich. Versuchs am besten erst gar nicht.

Du siehst, es hat nicht nur Vorteile zu Hause zu trainieren. Die größte Herausforderung dabei ist sicher die Platzfrage. Wenn du (von deiner Frau) die Erlaubnis hast, suche dir ein schönes Plätzchen im Haus oder in der Garage und nutze alle Vorteile des Heimtrainings. Vergesse dabei aber nicht die Nachteile und versuche sie gleich von Anfang an auf ein Minimum zu reduzieren. Natürlich kann es auch sein, dass du nach dem Lesen dieses Artikels für dich festgestellt hast, dass du definitiv lieber im Studio trainieren möchtest! Dafür haben wir diesen Beitrag als Empfehlung für dich. (kommt in den nächsten Tagen)

Sag uns wie und wo du am liebsten trainierst. Bist du der Studio-mensch oder hast du dein eigenes kleines Reich in dem du auf der Jagd nach neuen Höchstleitungen bist?

Titelbild: © blackday / Fotolia.com

2 Kommentare zu "ZU HAUSE TRAINIEREN ODER LIEBER INS STUDIO?"

  1. Die Frage kann ich ziemlich eindeutig beantworten. Zuhause! Wie bei so vielen Dingen im Leben ist die grooooße Auswahl zwar toll, es geht aber auch mit weniger.
    Mit 3 Kettlebells, einer Matte und einem Theraband kann ich ziemlich viel trainieren (und ausreichend ohne dass es langweilig wird).

    • Hey Daniel, ja zu Hause kann man viel machen. Und du hast Recht – Viel braucht man dazu gar nicht. Wichtig ist, dass man Zeit und Ruhe für sein Workout hat. Der Eine hat das zu Hause, der Andere leider nicht.

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